U. C. A. Stephan – Foto Foto: Sonja Bahalwan, focoloco

U. C. A. Stephan


Ich verbinde Geisteswissenschaft mit Technik und Ästhetik –
als Altphilologin, Programmiererin und Grafikdesignerin.

Ich habe in Berlin und Arezzo (Italien) Latein und Griechisch studiert und war von 2011 bis 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Klassische Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin; parallel dazu habe ich meine Dissertation im selben Fach an der University of London abgeschlossen. Zugleich habe ich mir in vielfältigen Projekten von Desktop Publishing über Website Design bis Datenbank-Programmierung Kenntnisse angeeignet und Erfahrungen gesammelt.

Die Verknüpfung dieser Bereiche – Geisteswissenschaften und Datenverarbeitung, Altertum und modernste Technik, dazu der künstlerische Aspekt – birgt für mich große Faszination und ein großes Potential, da sehr unterschiedliche Denkweisen vereint werden müssen und dadurch neue Perspektiven auf bekannte Phänomene und Konzepte möglich werden. Die Verbindung der Geisteswissenschaften mit der Datenverarbeitung erfordert eine flexible Herangehensweise, um Strukturen mit den unterschiedlichen Methoden der beiden Bereiche zu erfassen und sichtbar zu machen, und zusätzlich die künstlerische Herausforderung, die Inhalte auf ästhetische Weise zu präsentieren.

Perspektivwechsel einer anderen Art habe ich bei meinen Schul- und Studienaufenthalten in Großbritannien und Italien erlebt: Speziell die unterschiedlich organisierten Bildungssysteme der europäischen Länder haben mir wertvolle Erkenntnisse für die Bedingungen guter Schul- und Hochschulbildung, aber auch für meinen eigenen Arbeitsstil beschert.

Ein wesentliches Gegengewicht zu meinem akademischen Dasein bildet die Musik, die ich besonders in der Ensemble-Arbeit pflege, im Chor und als Pianistin in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen.