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Klassische Philologie

Mein Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin habe ich 2008 mit dem Ersten Staatsexamen in Latein und Griechisch abgeschlossen. In den Vorlesungen und Seminaren, die ich besucht habe, habe ich mich mit einem breiten Spektrum der Literatur der klassischen Antike beschäftigt (u. a. Cicero, Horaz, Iuvenal, Livius, Lukrez, Ovid, Tacitus, Vergil; Aischylos, Aristoteles, Longos, Parmenides und Anaxagoras, Platon, Sappho und Alkaios, Sophokles, Xenophon). Daneben spielten sprachpraktische Veranstaltungen („Stilübungen“) und Metrik eine wesentliche Rolle; mein besonderes Interesse galt ferner den fachdidaktischen Veranstaltungen (u. a. zu Theorie und Praxis des altsprachlichen Unterrichts, Unterrichtsplanung, Lehrbuchanalyse, Texterschließungsmethoden und Lehrplänen).

Bereits in meiner Examensarbeit „Orator tacens“ habe ich mich mit Fragen zum Schweigen in der antiken Rhetorik befasst; dieses Thema habe ich umfassend in meiner Dissertation bearbeitet, die von Prof. Jonathan G. F. Powell am Royal Holloway College, University of London, betreut wurde.

Zugleich war ich von 2011 bis 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 644 „Transformationen der Antike“ am Institut für Klassische Philologie der Humboldt-Universität, wo ich im Teilprojekt „Übersetzung der Antike“ zur Theorie und Praxis von Übersetzungen antiker Werke ins Deutsche seit 1800 sowie besonders zu ihren Veröffentlichungsbedingungen geforscht habe.

Darüber hinaus betreffen meine Forschungsinteressen vor allem Cicero (besonders Reden und Rhetorica), die Stadt Rom in Literatur und Archäologie, antike und moderne Literaturkritik und die Linguistik der Alten Sprachen.


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